Presse
19.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 19.1.2018 / Christian Schönberg
Ostprignitz-Ruppin (crs) Der Ostprignitz-Ruppiner Kreisverband der CDU hat bei seiner Mitgliederversammlung am Dienstagabend den Wulkower Sven Deter zum Kandidaten für die Landratswahl am 22. April gewählt. Der derzeitige Vize-Chef des Kreistages erhielt 95,7 Prozent Zustimmung bei 48 anwesenden Mitgliedern. Deter war schon in der ersten Januarwoche vom Vorstand des Verbandes als Wunschkandidat präsentiert worden. Dabei hatte
er bereits angekündigt, vermehrt regelmäßige Bürgersprechstunden anbieten zu wollen. Darauf ging er ebenso bei der Mitgliederversammlung ein: „Ein Landrat muss sich seinen Bürgern immer stellen, auch wenn es mal Kritik hagelt,“ sagte er. Die Beziehungen zum Nachbarlandkreis Prignitz müssten
auf neue Füße gestellt werden. Beide Landkreise waren durch die vom Land geplante Fusion in bitteren Streit über die richtige Kreisstadt geraten (RA berichtete). „Das Verhältnis hat sehr gelitten“, so Deter. Dies gelte es zu reparieren. „Wir brauchen eine enge Kooperation mit der Prignitz, damit die Verwaltung effizienter arbeiten kann.“

18.01.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 18.1.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Die CDU zieht wie erwartet mit Sven Deter in den Wahlkampf um den Landratsposten. Der 43-jährige Landwirt, der Chef des Kreisbauernverbandes und Ortsvorsteher von Wulkow ist, erreichte am Dienstagabend bei der Wahlversammlung im Neuruppiner Rosenarten 45 von 47 Stimmen und kam damit auf 95,7 Prozent. „Das ist ein sehr gutes Ergebnis“, betonte gestern Sebastian Steineke. Der Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordnete ist zugleich CDUFraktionschef im Kreistag. Sven
Deter ist verheiratet und hat vier Töchter im Alter zwischen sieben und 15 Jahren. Er wolle „Bürger-Landrat“ sein und regelmäßig Sprechstunden
anbieten, sagte Deter. Zudem wolle er das Verhältnis zur Prignitz reparieren,
das in den vergangenen Monaten durch den Streit der inzwischen wieder abgesagten Kreisgebietsreform sehr gelitten habe. „Wir brauchen eine enge Kooperation mit der Prignitz, damit die Verwaltungen in Zukunft noch effizienter zusammenarbeiten können“, so Deter. Zur „Chefsache“ will er die
Unterstützung von Familien machen. Der neue Landrat soll am 22. April gewählt werden, weil die Amtszeit von Ralf Reinhardt (41, SPD) nach acht Jahren im Sommer endet. Bisher haben nur die Sozialdemokraten einen
Kandidaten benannt, Amtsinhaber Reinhardt. Zwar hat die Linke erklärt, ebenfalls einen Bewerber präsentieren zu wollen. Aber bisher hat sie noch niemanden gefunden. Auch die bunte Fraktion aus Freien Wählern, Bauern und FDP weiß bislang nicht, ob sie einen Kandidaten nominieren oder aber einen der zwei bereits bekannten Bewerber unterstützen wird. Fraktionschef
Ralph Bormann, der Vorsitzender der Wählergruppe Pro Ruppin ist, hatte angekündigt, dass Pro Ruppin erst Ende Januar beraten wird, ob sie einen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt. Bewerbungsschluss für den Landratsposten ist der 15. Februar, 12 Uhr. Die Bündnisgrünen haben bereits erklärt, den SPD-Kandidaten Reinhardt unterstützen zu wollen. Indes haben
Eckhard Leest, Chef der Freien Wählergemeinschaft Prignitz-Ruppin, sowie Michael Brinschwitz, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes von Ostprignitz-Ruppin, am Dienstag ihre Unterstützung für Sven Deter erklärt.

12.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 12.1.2018
Neuruppin (RA) Der CDU-Kreisverband hat zu seiner Mitgliederversammlung
eingeladen. Am kommenden Dienstag geht es dann ab 18 Uhr darum, den Kandidaten der Partei für die Landratswahl am 22. April aufzustellen. Der Vorstand hat Sven Deter vorgeschlagen, der den Mitgliedern an diesem Abend erläutern wird, welche Ziele er verfolgt, sollte er als Landrat gewählt werden. Ort der Versammlung ist das Neuruppiner Restaurant Rosengarten in der Wichmannstraße 8.

12.01.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 12.1.2018
Neuruppin. Der vom CDU-Kreisvorstand vorgeschlagene Landratskandidat
Sven Deter (42) aus Wulkow will am Dienstag, 16. Januar, bei der Wahlkreismitgliederversammlung seine Vorstellungen präsentieren, was er als Landrat anders machen will. Die Versammlung ist öffentlich und beginnt um
18 Uhr im Restaurant Rosengarten in Neuruppin. Der neue Landrat soll am 22. April gewählt werden. Bisher hat neben der CDU nur die SPD einen Kandidaten nominiert, und zwar Amtsinhaber Ralf Reinhardt (41). Bewerbungsschluss für
den Landratsposten ist der 15. Februar um 12 Uhr.

12.01.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 12.1.2018 / Andreas Vogel
Dabergotz. Den APD-Pflegedienst Miteinander gibt es zwar erst seit gut einem Jahr in in Dabergotz, doch das Betreuen von pflege- und hilfsbedürftigen
Personen kommt so gut an, dass die beiden Geschäftsführer Robert Lorenz
und Timm Rudel ihr Angebot in Dabergotz noch in diesem Jahr um acht Plätze für Intensivpatienten aufstocken wollen. Darüber ist auch Bürgermeister
Ulrich Krebs froh. Ist doch durch den Pflegedienst, der zudem eine Außenstelle in Fehrbellin betreibt und in der Gemeinde 45 Klienten betreut,
ein Schandfleck im Dorf verschwunden. Lorenz und Rudel haben das einstige
Gutshaus, das schon als Arztpraxis, Konsum, Krippe und Wohnraum diente und zuletzt längere Zeit leer stand, völlig umgebaut. Das war nicht ganz
einfach. Denn von der Sparkasse in Neuruppin erhielten sie keinen Kredit, um die Arbeiten finanzieren zu können. Also schrieben sie einen Businessplan und wandten sich an die Volks- und Raiffeisenbank Prignitz. Diese hatte
mehr Vertrauen in die Pläne der beiden Geschäftsmänner, so dass die ersten fünf Bewohner im Oktober 2016 in das einstige Gutshaus einziehen konnten, das für rund 500 000 Euro saniert wurde. „Es ist ein kleines Schloss daraus
geworden“, sagte Bürgermeister Krebs, als er sich am Mittwoch gemeinsam mit dem Neuruppiner CDU-Bundestagsabgeordneten Sebastian Steineke in dem Gebäude umsah. Auch Steineke zeigte sich angetan. Zumal ihm Rudel
erklärte, dass der Pflegedienst keinerlei Personalprobleme habe. „Wir haben
23 Angestellte und noch fünf Bewerbungen“, sagte der Geschäftsführer. Zudem werde den Angestellten auch ein Weihnachts- sowie Urlaubsgeld gezahlt. Im Gegenzug müssen die Mitarbeiter den Dienst aber auch so absichern, dass die Bewohner und Patienten 365 Tage im Jahr und
24 Stunden am Tag versorgt werden. Die Geschäftsführer wissen, was sie von ihren Mitarbeitern verlangen: Rudel ist Vater von zwei Kindern, Lorenz wird demnächst zum zweiten Mal Vater. Um sich breiter aufstellen zu können, hat der Pflegedienst im Dezember sogar noch einen Fahrdienst gegründet.
Schließlich betreuen sie inzwischen selbst in Dreibrück Patienten. Zudem haben sie sich auch auf die ambulante Palliativversorgung spezialisiert und dafür eigens Personal eingestellt. Sebastian Steineke staunte. Hatte doch der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) erst im Dezember informiert, dass er sich wegen des Mangels an Fachkräften von diesem Geschäftsbereich im Fehrbelliner Umland zurückzieht. Die Folge: 70 Frauen und Männer benötigten einen neuen Pflegedienst.

10.01.2018 | Wochenspiegel OPR 10.1.2018
● Neuruppin Nach seiner ersten Auflage für das Jahr 2010 ist auch der achte Benefizkalender ein großer Erfolg. Im Fokus des Benefizkalenders 2018 stehen die Neuruppiner Ortsteile, die von der Künstlerin Birgit Tornow malerisch dargestellt wurden. Jedes Bild hat einen Bildpaten, der die Kosten für die Erstellung der Bilder durch die Künstlerin übernahm. Die Produktionskosten wurden vom Lions Club Neuruppin, vom Rotary Club Neuruppin, von der Ruppiner Wirtschaftsgemeinschaft, dem Verbundnetz der
Wärme (Botschafterin Gabriele Haase-Frohmüller), dem Leoclub Neuruppin, den Wirtschaftsjunioren Ostprignitz-Ruppin und der PeHa GmbH übernommen. Der Vertrieb erfolgte über das Geschäft „Teetraum“ von Sven Stirnemann sowie über das Blumengeschäft „Klee & Rosen“.
Von den in Rekordhöhe erschienenen 300 Exemplaren wurden mehr als 250 verkauft. So kamen, nach Abzug der Steuern, 6000 Euro an Spenden zusammen. Diese wurden am vergangenen Donnerstag im Neuruppiner
Seegarten, unmittelbar vor dem Neujahrsempfang der Neuruppiner Service Clubs, übergeben. Neben Schirmherr und Chef der Staatskanzlei Brandenburg Thomas Kralinski und Künstlerin Birgit Tornow erschienen auch zahlreiche Bildpaten, wie die Bundtagsabgeordneten Sebastian Steineke, Kirsten Tackmann und Dagmar Ziegler, zur Spendenübergabe.

09.01.2018 | MAZ - Kyritzer Tageblatt 9.1.2018
Kyritz. Beim ersten CDU-Stammtisch des Jahres 2018 heute Abend ab 19 Uhr im Kyritzer Café Schröder widmet sich der Stadtverband unter anderem den bevorstehenden Wahlen. Gemeint sind die Ostprignitz-Ruppiner Landratswahl, bei der CDU-Mann Sven Deter gegen Amtsinhaber Ralf Reinhardt (SPD) antritt, sowie die im Herbst in Kyritz anstehende Bürgermeisterwahl. Auch ein Rückblick auf 2017 und ein Ausblick auf weitere Themen des nun neuen Jahres sind beim Stammtisch eingeplant, der wie immer von jedem interessierten Bürger besucht werden kann.

05.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 5.1.2018 / Christian Schönberg
Ostprignitz-Ruppin (RA) Die CDU schickt im Kampf um das Landratsamt Sven Deter ins Rennen. Eine Mitgliederversammlung soll ihn am 16. Januar als Kandidaten fürs höchste Ostprignitz-Ruppiner Amt nominieren. Beim Kreisvorstand der Partei hat der 42-jährige Wulkower am Mittwochabend in Wittstock bereits einhellige Zustimmung erhalten. „Sven Deter verfügt über
Führungserfahrungen im Unternehmen als Geschäftsführer“, sagte Kreisparteichef Jan Redmann bei der Vorstellung des Wunschkandidaten am Donnerstag. Als Kreistagsvizepräsident und ehemaliger Kreistagspräsident
habe er überdies die nötige politische Erfahrung. „Als Kreisbauernpräsident ist er jemand, der weiß, wie gerade auf dem Land und in den Dörfern
Wertschöpfungsketten gebildet werden können.“ Deter sagte selbst, dass er dem Kreis gegenüber dem Land ein neues Profil geben möchte. „Ostprignitz-
Ruppin hat viel Potenzial und enorme Chancen, die gehoben werden müssen“, so Deter. „Wir wollen uns nicht mit dem Land arrangieren, wenn wir
uns nicht arrangieren müssen.“ Die Ostprignitz-Ruppiner „haben eigene Ansprüche, die den Menschen zustehen“. Und diese Interessen müssten deutlicher vertreten werden. Die Aussage kann auch als Seitenhieb auf den jetzigen SPD Landrat Ralf Reinhardt verstanden werden, der bereits im
vergangenen Jahr von seiner Partei nominiert worden ist. Redmann warf ihm am Donnerstag erneut vor, zum Beispiel in Sachen Kreisgebietsreform keine
klare Kante gezeigt zu haben. „Er hat sich in der Anhörung vor dem Land um die Aussage gedrückt, ob Neuruppin Kreisstadt bleibt“, so Redmann. Auch in Sachen Direktanbindung des Prignitz-Expresses nach Berlin sieht die CDU den Landrat schlecht aufgestellt. Sein Vorschlag, eine schnelle Direktanbindung bis Tegel fertigzustellen, sei zu aufwendig und nicht rasch umzusetzen. Der Einbau einer Weiche vor Hennigsdorf würde den Kreis schon viel weiter bringen, so Redmann.

05.01.2018 | Ruppiner Anzeiger 5.1.2018 / Christian Schönberg
Ostprignitz-Ruppin (crs) Präsidiale Funktionen hat er bereits: zwei an der Zahl. Als Kreisbauernpräsident und Kreistagsvizepräsident fungiert der Wulkower
Landwirt Sven Deter. Nun will er ganz nach vorn: Kreisverwaltungschef werden. Der Kreisvorstand seiner Partei, der CDU, will ihn jedenfalls da oben sehen – und schickt ihn ins Rennen gegen Amtsinhaber
Ralf Reinhardt (SPD), der seine Kandidatur fürs Landratsamt schon lange vorher angekündigt hatte (RA berichtete). Deter ist in Neuruppin geboren – er wird in zehn Tagen 43 Jahre alt – und in Wulkow aufgewachsen. An der Heinrich-Rau-Gesamtschule machte er 1993 sein Abitur, schloss danach eine Fleischer-Lehre ab und erlangte in Bayern einen Abschluss als Diplom-
Agraringenieur. Seit 2000 führt er seinen landwirtschaftlichen Betrieb in Wulkow. Die Frage, was aus dem Hof werden soll, wenn er Landrat werde,
stellt er noch hinten an: „So weit ist es ja noch nicht“, sagte er am Donnerstag. Er habe aber eine große Familie, die alle Möglichkeiten für einen Übergang biete.

05.01.2018 | MAZ - Ruppiner Tageblatt 5.1.2018 / Andreas Vogel
Neuruppin. Die CDU will, dass Sven Deter der neue Landrat in Ostprignitz-
Ruppin wird und nach acht Jahren Ralf Reinhardt (41, SPD) ablöst. Er wolle die Belange des Landkreises gegenüber dem Land „deutlich“ herausstellen und sagen, „was nötig“ ist. Das fange bei den notwendigen Investitionen für die Schulen in der Region an und höre bei den Straßen auf, sagte Deter gestern bei seiner Präsentation in der Neuruppiner Siechenhauskapelle. Der 42-jährige Landwirt war zuvor am Mittwochabend vom CDU-Kreisvorstand in Wittstock einstimmig nominiert worden. Deter kenne sich als Chef des
Kreisbauernverbandes gut in der Region aus und verfüge über Führungserfahrung, da er seit mehren Jahren auch schon einer der Stellvertreter des Kreistages in Neuruppin sei, sagte CDU-Kreischef Jan
Redmann. Zudem verwies der Landtagsabgeordnete darauf, dass es seit acht Jahren nicht gelungen sei, nur einen Schritt weiter zu einer schnelleren Anbindung des Prignitz-Expresses RE6 ans Berliner Stadtzentrum zu kommen. Dabei sei dies schon mit einer vergleichbar geringen Investition für eine zusätzliche Weiche bei Oranienburg möglich. Das sei zwischen 2020 und 2030 möglich, da die Investition allein auf Brandenburger Territorium beschränkt wäre. Noch einen drauf mit seiner Kritik setzte Sebastian Steineke. „Wir haben den Eindruck, dass in den vergangenen zwei, drei Jahren der
Landkreis nur verwaltet, aber nicht gestaltet wird.“ Das wolle die CDU ändern. Der Neuruppiner Steineke ist nicht allein Bundestagsabgeordneter, sondern zugleich CDU-Fraktionschef im Kreistag.

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