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25.10.2017, 14:07 Uhr | Nando Strüfing / Michael Koch
Steineke/Feiler: „Land lässt Prignitz-Express fallen“
Abgeordnete kritisieren Nahverkehrsplan des Landes
Die Bundestagsabgeordneten für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke und Uwe Feiler, üben scharfe Kritik am Entwurf für den neuen Landesnahverkehrsplan der brandenburgischen Landesregierung, der gestern in Potsdam vorgestellt wurde. 
 
„Der Nordwesten Brandenburgs profitiert so gut wie gar nicht von der geplanten Angebotserweiterung im Streckennetz,“ monieren die beiden CDU-Politiker. Obwohl das Thema Prignitz-Express seit Jahren diskutiert und auf die Dringlichkeit hingewiesen werde, mache das Land keine Anstalten, das Projekt in irgendeiner Form „prioritär zu behandeln“. Die kürzlich geschlossene Rahmenvereinbarung zwischen Land und Bahn sieht eine mögliche Umsetzung für die Verlängerung der Strecke ins Berliner Zentrum bis 2030 vor. „Es ist nicht mal klar, ob das überhaupt kommt, da zunächst zum wiederholten Male die Machbarkeit geprüft werden soll. Die Bahnfahrer und Pendler in unserer Region werden hier regelrecht verschaukelt. Rot-Rot vernachlässigt weiterhin die berlinfernen ländlichen Räume. Das ist nicht mehr hinnehmbar,“ sagen Steineke und Feiler, die gleichzeitig ankündigen, weiter Druck zu machen. 
www.bahnbilder.de
Hinzu komme nun, dass die Landesregierung die Prüfung eines möglichen Halbstundentaktes erst nach 2030 in Aussicht gestellt hat und die Züge zukünftig in Berlin-Charlottenburg statt am Bahnhof Gesundbrunnen enden sollen. „Für die Bahnfahrer und Pendler in unserer Region sind das noch zwei weitere schlechte Nachrichten, die hinzukommen. Das Land lässt den Prignitz-Express offensichtlich fallen,“ so die beiden Abgeordneten.
 
Die beiden Abgeordneten weisen in dem Kontext auf die heutige Blockade von Sylt-Pendlern hin, die aus Protest gegen ständige Zugausfälle und Verspätungen am Bahnhof im nordfriesischen Klanxbüll einen Regionalzug an der Weiterfahrt gehin-dert haben. „Wir sollten es nicht so weit kommen lassen, dass Pendler auch bei uns aus Frust Züge blockieren oder wieder komplett auf das Auto umsteigen müssen,“ so Steineke und Feiler abschließend.

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