CDU Stadtverband Neuruppin

Bund stärkt Radverkehr auch im ländlichen Raum

Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ startet

Deutschland hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Bedingungen für Radfahrer in der Stadt und auf dem Land deutlich zu verbessern. Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat nun die Mittel für den Radverkehr nochmal aufgestockt. Hierüber informiert heute der Bundestagsabgeordnete für den Nordwesten Brandenburgs, Sebastian Steineke
 
„Rund 1,46 Milliarden Euro stehen bis 2023 allein für den Radverkehr insgesamt zur Verfügung. Länder und Gemeinden können ab sofort erstmals Bundesmittel für Radverkehrsinfrastrukturprojekte vor Ort abrufen,“ sagt Steineke. Grundlage dafür ist das Finanzhilfe-Sonderprogramm „Stadt und Land“ mit einem Volumen von rund 660 Millionen Euro bis 2023. „Damit sollen Radfahrende bundesweit unterstützt werden. Gerade in meinem Wahlkreis gibt es großen Bedarf für Radwege,“ freut sich Steineke. Gefördert werden zum Beispiel der Neu-, Um- und Ausbau flächendeckender Radverkehrsnetze, eigenständige Radwege, Fahrradstraßen, Radwegebrücken oder -unterführungen (inkl. Beleuchtung und Wegweisung), Abstellanlagen und Fahrradparkhäusern, Maßnahmen zur Optimierung des Verkehrsflusses für den Radverkehr wie getrennte Ampelphasen (Grünphasen), die Erstellung von erforderlichen Radverkehrskonzepten zur Verknüpfung der einzelnen Verkehrsträger und Lastenradverkehr.
 
Länder und Kommunen beteiligen sich an der Finanzierung, wobei der Bundesanteil gerade in strukturschwachen Regionen bis zu 90 Prozent betragen kann. Die Förderanträge sind an die Länder zu richten, die auf eine angemessene Verteilung der Mittel zwischen urbanen und ländlichen Regionen mit dem Ziel der Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse achten.